„Zen-tenz“

Daniel Nakhla
„Zen-tenz“
Die Bilderserie „Zen-tenz“ irritiert bewusst die gängigen Sehgewohnheiten durch den Einsatz experimenteller Techniken.
Ziel ist es, durch die Reduktion von Komplexität zu einer bildnerischen Verdichtung zu kommen. Was sich im Begriff der Sentenz auf Sprache bezieht, wird auf die Bilderwelt übertragen. Dadurch entstehen Bilder, die teilweise an japanische Kalligrafie erinnern, teilweise aber auch andere Assoziationen wecken, die jedoch kaum Bezug zu dem ursprünglich Abgebildeten haben. Der Versuch, durch das vermeintliche „Erkennen“ bekannter Motive der Irritation zu entgehen, zeigt uns unsere eigene Verführbarkeit für Illusionen auf.